plateau batéké

Lage: Der Nationalpark Plateaux Bateke (2.050 km²) befindet sich im äußersten Südosten Gabuns an der Grenze zur Republik Kongo. Er grenzt an ein Gebiet an, das von den kongolesischen Machthabern als Ausdehnung des Reservats Lefini nicht beachtet wird.

Lebensraum und Notwendigkeit der Erhaltung: Der Nationalpark Plateaux Bateke, der aus einem Mosaik aus durchfurchten Savannen und Regenwäldern besteht, ist typisch für die Landschaft in dieser Region. In den Flusstälern findet man die Säugetiere des Waldes, so wie die Sumpfantilope, Elefanten und Büffel und in den Savannen eine für die Plateaus typische Antilopenart. Der Nationalpark enthält auch eine Vielfalt an in Gabun einzigartigen Vogelarten, einschließlich einer neuen Art, die die Wissenschaft erst kürzlich entdeckt hat. Hunderte von Störchen passieren diese Gegend jedes Jahr anlässlich ihrer jährlichen Vogelzüge. Im Park gibt es auch Infrastrukturen von den Projekten für den Schutz der Gorillas (PPG) und die Wiedereingliederung der Gorillas in die Natur.

Bedrohungen: Die Wilderei, besonders grenzüberschreitend, aber nicht ausschließlich.

Logistische Aspekte:

 

Aktuelle Situation

Geplante Anlagen bis Ende 2009

Anreise und Transport

Die Anreise bis nach Franceville ist mit der Eisenbahn, Flugzeug oder Auto möglich. Von hier aus gibt es organisierte Ausflüge in den Park.

Projektbeschreibung TDA läuft

Infrastruktur

 Derzeit ist keine Infrastruktur im Park vorhanden.

Aufbau einer grundliegende Infrastruktur

Personal

ein Parkwächter und Basis-Personal vor Ort (PPG)

Aufbau eines durchschnittlichen Personalbestandes

Derzeitige Partner: PPG, WCS

Gegenwärtige Finanzierungsquellen: PPG, CARPE

Wirtschaftliches Potential: Der Park ist von großem Interesse für Ornithologen und Touristen. Das ökotouristische Potential des Nationalparks Plateaux Bateke ist derzeit aufgrund der Schwierigkeiten bei der Anreise begrenzt. Möglichkeit für Ausflüge mit einer Pirogue, einem Kajak oder einem Boot auf den schiffbaren Flüssen, Beobachtung der Tierwelt in den Wäldern um die Flüsse herum, etc.

Ziele der Parkleitung: Eingrenzung des Nationalparks; Aufbau der Infrastruktur, des Personals und des Leitungssystems; Ausarbeitung eines Plans der Anlagen; Verständigung mit den Anwohnern; Einrichtung und Aufwertung des Ökotourismus in Abstimmung mit dem privaten Sektor; Abstimmung mit den kongolesischen Machthabern und mit der Leitung des Lefini-Reservats (Möglichkeit eines grenzüberschreitenden Parks); Aufbau eines Personalstamms.

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