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Nationalpark Loango

Eine der wenigen Orte mit der „Réserve de Faune Conkouati“ in der Republik Kongo-Brazza, wo man Elefanten und anderes Großwild am Strand beobachten kann. Der Loango Nationalpark erstreckt sich entlang der Atlantikküste mit mehr als 100 km unbewohnter Küste und schließt die verschiedensten Lebensräume, wie primäre und sekundäre Galeriewälder, Sumpfwald, Palmenwald, Savannenebenen, Küstenbusch, Mangrovensumpf, Salzmarsch, Süßwasser- und Gezeiten-Lagunen, Waldflüsse, saisonale Sümpfe, Sandstrände und den Atlantischen Ozean, ein, welche einen sehr spezifischen und artenreichen Lebenslauf schaffen. Hier wird sichtbar, wie ein großer Teil der Erde ausgesehen haben muss, bevor der Mensch sie berührt hat. Neben den typischen Meeresbewohner umfasst die Tierwelt Waldelefanten, Rotbüffel, Flusspferde, Flachlandgorillas, Schimpansen, Sitatungas (Sumpfantilopen), Zwergkrokodile, Pinselohrschweine und viele andere mehr, vor allem Vogelarten. Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Büffel kommen wegen der salzhaltigen Vegetation gerne an den Strand. Von Mitte Juli bis Mitte September bietet die Küste auch eine hervorragende Möglichkeit zur Beobachtung von Walen und Delfinen. Entsprechend vielfältig sind die möglichen Aktivitäten mit 4x4, zu Fuß und im Boot im etwa 1.550 km2 großen Park.

 

Lage: Der Nationalpark Loango (1550 km²) liegt im Küstengebiet Gabuns, etwa 300 km südlich von Libreville.

Lebensraum und Notwendigkeit der Erhaltung: Loango ist durch seine Bestände an Elefanten, Büffeln, Nilpferden, Gorillas und Leoparden einzigartig auf der ganzen Welt. Sie besuchen die Strände des Nationalparks und in manchen Fällen sogar den nahen Ozean. Seine Lagunen schützen wichtige Bestände der Seekühe. In den Monaten von Juli bis September kann man vom Park aus die Buckelwale auf hoher See beobachten. Den Lagunen und Mangroven kommt als Ernährungsquelle und als Regenerationszone für die Krebse und Fische (besonders die Tarpune) auch eine hohe ökonomische Bedeutung zu.

Bedrohungen: Anarchische touristische Entwicklung; unerlaubte industrielle Fischerei in der maritimen Pufferzone des Nationalparks; Umweltverschmutzungsgefahr durch Öltanker (schwarze Gezeiten); begrenzte Wilderei.

Logistische Aspekte:

 

Aktuelle Situation

Geplante Anlagen bis Ende 2009

Anreise und Transport

Anreise per Flugzeug über Iguela; die Anreise zu See ist problematisch (das Passieren des Eingangs in die Lagune ist gefährlich); Anfahrt über die Straße nach Gamba, über Tchibanga ist möglich.

Projektbeschreibung TDA läuft

Infrastruktur

Eine durchschnittliche Infrastruktur ist vorhanden

Vollständige Infrastruktur

Personal

zwei Parkwächter; durchschnittliches Personal vor Ort und zwei Trupps für Tierbeobachtung

vollständiger Personalbestand

Derzeitige Partner: WWF, WCS, EU / PSVAP, das Institut Smithsonian, Gesellschaften für die Erdölgewinnung (Shell, Amarada Hess, TotalFinaElf, Parenco) und touristische Gesellschaften (SCD, Ndelia, Rigon, Sette, Cama Safaris). Die Hauptpartner des CNPN im Nationalpark Loango sind WCS und WWF.

Gegenwärtige Finanzierungsquellen: CARPE, CAWHFI, Netzwerk des WWF

Wirtschaftliches Potential: Größtes ökotouristisches Potential aller Nationalparks in Gabun; Ist auf dem Weg der Entwicklung, aber es wird ein leitender Plan für den Tourismus benötigt. Ökologische Dienstleistungen des Parks für die Erschließung der Krabbenfischerei auf hoher See.

Ziele der Parkleitung: Eingrenzung des Parks; Aufbau der Infrastruktur, des Personals und des vollständigen Leitungssystems; Ausarbeitung eines Plans der Anlagen; Einrichtung und Aufwertung des Ökotourismus in Abstimmung mit dem privaten Sektor; Abstimmung mit den Fischern und Anwohnern; Bildung eines Personalstammes.

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