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lambaréné

Albert Schweitzer
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Lambaréné ist der Hauptort der Provinz Moyen-Ogoou in Gabun. Die   24.000 Einwohner zählende Stadt liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des zentralafrikanischen Regenwaldes am Fluss Ogoou. Der Ogooué spaltet sich in Lambaréné in zwei Flussarme auf, wodurch die Stadt in drei Bereiche geteilt wird: Rive Gauche („linkes Ufer“), Île Lambaréné und Rive Droite (rechtes Ufer).
Die Stadtteile auf Rive Droite sind Adouma und Abongo. Die Stadtteile Atongowanga, Sahoty, Dakar, Grand Village, Château, Lalala und Bordamur befinden sich auf der Insel. Auf Rive Gauche ist das Cartier Isaac gelegen mit seiner Haupteinkaufsstraße, Busbahnhof und einzigem Internet-Café. Hier befindet sich auch der Flughafen, der aufgrund der guten Straßenverbindungen mit Libreville und Fougamou und Mouila (Piste, wird zurzeit an der Straße gebaut) sowie der Wasserverbindung mit Port- Gentil kaum mehr benutzt.
Heute leben in Lambaréné verschiedene Bantu-Gruppen, welche die ursprünglich ansässigen Pygmäen in den Osten und Norden des Landes verdrängt haben. Lambaréné ist mit seinen rund 25‘000 Einwohner neben dem politischen auch das wirtschaftliche Zentrum der Provinz Moyen-Ogooué. Der Hauptwirtschaftszweig ist die Fischerei.
Albert Schweitzer gründete hier 1913 zusammen mit seiner Frau Helene im afrikanischen Urwald der französischen Kolonie Äquatorialafrika unter schwierigsten Bedingungen ein Spital für die Ärmsten der Armen. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Deutscher und somit „Feind“ der französischen Kolonialmacht in Europa zwangsweise interniert und 1917 nach Europa transportiert. Erst 1924 kehrte er nach Lambaréné zurück, um das inzwischen verfallene Spital wieder mühsam aufzubauen.
Die Zahl der Patienten nahm ständig zu: Neben dem Reinigen und Desinfizieren schwerer Fußgeschwüre oder der Versorgung Leprakranker gehörten Operationen, die Behandlung von Patienten mit Malaria, Schlafkrankheit oder Elefantiasis zur Tagesordnung. Daneben wurden die Familien der Patienten auf dem Gelände des Spitals beherbergt sowie zahlreiche Tiere, die zumeist als Findlinge dort eine fürsorgliche Aufnahme und Pflege fanden. Neben der Krankenversorgung war Schweitzer unermüdlich mit dem Ausbau des Krankenhauses beschäftigt, der jedoch bald an Grenzen stieß. Daher hat er drei Kilometer vom Ursprungsort entfernt das Spital neu errichtet und erweitert.
Mitte der 70-er Jahre entsprach auch dieses Spital trotz zahlreicher Erneuerungsmaßnahmen nicht mehr den Anforderungen. Nur durch einen Neubau konnte der Bestand des Spitals gerettet werden, das 1981 eingeweiht wurde. Trägerin des Spitals ist heute eine internationale Stiftung, die neben den Eigeneinnahmen aus dem Spitalbetrieb vom Staat Gabun und nationalen Hilfsvereinen finanziert wird.
museum albert schweitzer

http://www.albert-schweitzer-zentrum.de/

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GABUN: Urwaldspital Dr. Albert Schweitzer
12 Tage unterwegs nach Lambaréné
4 - 12 Teilnehmer: 2’600 € / Person
Schweitzer_Plakat_Film

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