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Lage: Der Nationalpark Birougou (690 km²) liegt im Chaillu-Massiv im Süden Gabuns an der Grenze zur Republik Kongo. Es handelt sich dabei mit Berggipfeln mit einer Höhe von 900 Metern und – außerhalb des Parks – jenseits der 1000 Meter um die unebenste Region des ganzen Landes.
Lebensraum und Notwendigkeit der Erhaltung: Das Chaillu-Massiv enthält die ehemaligen Savannen, die es dort schon seit mindestens 40.000 Jahren gibt, sowie eine Waldregion, die als „Refuges Pléistocènes“ bezeichnet wird und die in Bezug auf ihre biologische Vielfältigkeit am mannigfaltigsten in ganz Afrika ist. Die drei Nationalparks des Massivs (Birougou, Lopé und Waka) sind bekannt für ihren großen floristischen Reichtum. Der Nationalpark Birougou ist auch wichtig für den Schutz der Auffanggebiete der großen Flüsse Nyanga, Onoye und Ikoy sowie für die Bestände der Gabun-Meerkatze (Cercopithecus solatus), eine Unterart der Affen, die den westlichen Forschern erst seit 15 Jahren bekannt ist.
Bedrohungen: Die Ausbeutung der Wälder und die Probleme, die damit in Zusammenhang stehen (besonders die Ausbeutung des Buschfleisches), stellen die schlimmste Hauptbedrohung für den Nationalpark Birougou und seine Umgebung dar. Weitere Probleme sind der Wanderfeldbau auf gerodeten Feldern und die gesetzlose Ausbeutung der Produkte des Waldes, die nicht aus Holz bestehen, und der Rohstoffvorkommen.
Logistische Aspekte:
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Aktuelle Situation
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Geplante Anlagen bis Ende 2009
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Anreise und Transport
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Die Anreise ist zu Fuß über die Pisten möglich, die den Park an drei Seiten umringen; Nationale Flughafen in Mbigou und Koulamoutou
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keine
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Infrastruktur
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derzeit ist keine Infrastruktur vorhanden
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grundliegende Infrastruktur
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Personal
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ein Parkwächter; Personal der WCS vor Ort
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Basispersonal
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Derzeitige Partner: MINECOFOR, CENAREST, WCS. Der institutionelle Hauptpartner des CNPN auf dem Gebiet des Nationalparks Birougou ist die WCS.
Gegenwärtige Finanzierungsquellen: CARPE.
Wirtschaftliches Potential: Das Potential für den Ökotourismus ist kurzfristig beschränkt. Das Vorhandensein von Höhlen könnte in Zukunft Besucher anlocken, aber der Ausbau ist teuer. Forscher werden angezogen, die ihr wissenschaftliches Wissen über die Gegend zu vertiefen möchten. Umweltfreundliche Dienste stehen im Vordergrund, um die Auffanggebiete bei der Erforschung zu schützen.
Ziele der Parkleitung: Eingrenzung des Nationalparks (wenn erforderlich, werden Abmachungen/Verhandlungen mit der Bevölkerung durchgeführt); Bestandsaufnahme und wissenschaftliche Grundlagenforschung; Ausarbeitung eines Plans der Anlagen; Aufbau der Infrastruktur, des Personals und des grundsätzlichen Leitungssystems; Bildung eines Personalstammes.
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