| Lage: Der Nationalpark Akanda (540 km²) liegt ein paar Kilometer nordöstlich von Libreville. Er setzt sich zusammen aus den Buchten von Corisco und Mondah und den Mangroven Wäldern an der Küste, die sie einschließen. Lebensraum und Notwendigkeit der Erhaltung: Die geschützten Buchten, die Mangroven und die seichten Küsten im Nationalpark Akanda ziehen die größten Schwärme an Zugvögeln in ganz Gabun an, ganz besonders die Scherenschnäbel. Der Wasserlebensraum besteht aus Versorgungszonen, die für die Wasserschildkröten von größter Wichtigkeit sind. Den Mangroven und den Mündungen kommt in ihrer Eigenschaft als Nahrungsquelle und Regenerationszone für die Fische und die Krustentiere eine hohe wirtschaftliche Bedeutung zu. Bedrohungen: Die hauptsächliche Bedrohung von Akanda resultiert aus der unkontrollierten Fischerei durch die ausländischen Fischer, die im Inneren des Parks leben, aus der Ausbeutung der Wälder, aus der Urbarmachung für die Landwirtschaft und aus dem menschlichen Verhalten im Einzugsgebiet oberhalb des Parks.
Logistische Aspekte:
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Aktuelle Situation
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geplante Anlagen bis Ende 2009
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Anreise und Transport
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Einfache Anfahrt über die Küste und von Libreville
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keine
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Infrastruktur
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derzeit ist vor Ort keine Infrastruktur vorhanden
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grundsätzliche Infrastruktur und touristische Anlagen
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Personal
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ein Parkwächter, sonst kein weiteres Personal vor Ort
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Basispersonal für die Betreuung der Besucher
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Derzeitige Partner: ENEF, CADDE, ASF, WCS.
Gegenwärtige Finanzierungsquellen:
Wirtschaftliches Potential: Der Park befindet sich an der Küste von Libreville, wodurch die Anreise für die Besucher einfach ist. Attraktionen sind Zugvögel, Meerschildkröten, Mangroven usw. Die Sportfischerei, die touristische Infrastruktur und Partnerschaften mit dem privaten Sektor werden ausgeweitet. Der Park wird umwelttechnisch erschlossen, damit die Krabbenfischerei außerhalb des Parks industriell genutzt werden kann.
Ziele der Parkleitung: Einstellung von Verwaltungspersonal für den Park; Abgrenzung des Parks; Systematisierung der Verzeichnisse des ENEF, CADDE und anderen Partnern; Verständigung mit den Fischern und den Anwohnern; Durchführen von verbesserten landwirtschaftlichen Projekten (IGAD); Einrichten und Ausbauen des Ökotourismus in Abstimmung mit dem privaten Sektor; Erstellen eines Plans der Anlagen; Ausbau der Belegschaft.
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